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FAQ

Was bedeutet Corona- und Tribobeschichtung?
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Das Corona- Verfahren ist das am häufigsten eingesetzte Verfahren. Hierbei findet eine elektrostatische Aufladung des Farbpulvers mit Hilfe von Kaskaden, die das Pulver mit Strom in Berührung bringt, statt. Das Tribo- Verfahren wird nur unter besonderen Bedingungen eingesetzt. Hier erfolgt die elektrostatische Aufladung des Pulvers lediglich durch die Reibung des Pulvers.
Wonach richtet sich die Einbrenndauer?
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Die Festlegung wird je nach Farbpulver und Materialstärke getroffen. Generell gilt; die Einbrenndauer erhöht sich exponentiell mit steigender Materialstärke. Darüber hinaus ergeben sich die Einbrennzeiten aus den Angaben der Pulverhersteller. Diese sind wiederum davon abhängig für welches Grund- Material und welche spätere Verwendung vorherrscht.
Woraus besteht ein Pulverlack?
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Ähnlich wie beim Nasslack besteht das Farbpulver aus reaktiven Harzmischungen, Härtern, Farbpigmenten und diverse Zusatzmittel. Diese Zutaten werden vermischt, geknetet, gequetscht, gewalzt und mehrmals gefiltert.
Was kann ich mit der Pulverbeschichtung erreichen?
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Ich kann das optische Erscheinungsbild verändern (Farbton, Glanzgrad), die Wirtschaftlichkeit erhöhen (Korrosionsschutz, Grifffestigkeit) und ggf. sogar physikalische Eigenschaften erzielen (antibakterielle Beschichtung).
Wie lange dauert die Beschichtung eines Werkstückes?
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Mit den nötigen Vorarbeiten, dem Aufhängen, Waschen, Beschichten, Einbrennen und Verpacken dauert die Beschichtung bei uns ca. 24 Stunden.
Welche Vorbehandlungen gibt es?
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Zum Sammelbegriff der Vorbehandlung unterscheiden wir in: Physikalische Vorbehandlung: Schleifen, Bürsten, Strahlen, Polieren Chemische Vorbehandlung: Entfetten, Chromatieren (Aluminium und Edelstahl), Haftwassertrocknen, Tempern (auskochen). Zudem maskieren bzw. stecken wir die mit Ihnen abgestimmten Teile ab, die nicht beschichtet werden sollen (z. B. Gewindebohrungen usw.)
Welche Metalle können bei uns beschichtet werden?
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Wir beschichten Aluminium, Stahl, Stahl verzinkt, Stahlbleche, Zinn, Edelstahl, Blei, Kupfer u. v. m.
Welche Teile können bei uns beschichtet werden?
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Die Palette der Möglichkeiten ist sehr vielseitig. Hier nur ein Auszug: Zaune, Zauntore, Schweißkonstruktionen aller Art, Fachböden, Fassaden- u. Dachbleche, Profile, Schaltschränke, Alu- und Stahlfelgen, Winkel, Druckkessel, Teile für die Medizinbranche, Stühle, Tische, Pfeiler u. v. m.
Auf was muss ich bereits vor der Beschichtung achten?
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Jedes Werkstück bzw. Teil, das beschichtet werden soll, sollte folgende Voraussetzungen mitbringen:
  • Aufhängebohrungen an jedem Teil
  • Wasserablaufbohrungen wenn möglich
  • keine Oxidierung der Teile (Haftung)
  • keine Aufkleberreste auf dem Material
  • Oberflächen nie mit Silikon in Berührung bringen
  • Rohrkonstruktionen sollten dicht verschweißt sein
  • Walzhaut und Zunder müssen vor der Beschichtung entfernt sein
  • Spachtelarbeiten vor der Beschichtung sollten mit uns abgestimmt werden (Einbrennbar?)
  • Auf Frontseitige Oberfläche keine Beschriftungen anbringen (Edding usw.)
Kann Aluminium rosten?
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Ja, kann es. Auch Aluminium bildet in Verbindung mit Luft und Nässe eine Oxidschicht. Deshalb auch Aluminium trocken halten und niemals nass aufeinander stapeln.
Kann man Spachtelmasse verwenden?
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Ja und nein. Die handelsüblichen Spachtel dürfen nicht verwendet werden, da diese 200° C nicht standhalten. Einbrennbare Spachtel sind zwar erhältlich, sollten aber nur an bestimmten Stellen und in definierten Mengen verwendet werden. Wir beraten Sie gern.
Verzinkung?
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Die Zinkschicht ist von Verzinker zu Verzinker unterschiedlich. Zudem gibt es mehrere Verfahren (Spritzverzinkt, Feuerverzinkt usw.). Bei der Beschichtung kommt es leider immer wieder zu Ausgasungen, die zu kleinen Bläschen oder Poren (Krater) in der Pulveroberfläche führen. Dies können Sie umgehen indem Sie den Verzinkungsbetrieb darauf hinweisen, dass die verzinkten Teile im Anschluss pulverbeschichtet werden.
Können auch Gussteile beschichtet werden?
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Ja, können Sie. Da aber Guss zu Ausgasungen im Zuge des Einbrennprozesses neigt, können in der beschichteten Oberfläche Bläschen und Krater entstehen. Das für die Pulverbeschichtung geeignetste Gussverfahren ist das Vacuralgussverfahren. Zur Vermeidung von Lufteinschlüssen wird dieser Guss unter Vakuum gegossen.
Wie werden die beschichteten Teile geschützt bzw. verpackt?
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Wir verpacken Ihre Teile nach der Beschichtung und der Abkühlphase so, dass die Oberfläche keinen Schaden nimmt. Wir unterscheiden in der transportsicheren Verpackung (kann gleich aufgeladen werden) und der zur Abholung bereit gestellter Verpackung (meist lose, lediglich mit Stretchfolie, Pappe oder Schaumstoff versehen). Bei der Wahl beraten wir sie gern.
Ist Farbpulver gleich Farbpulver?
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Auf keinen Fall. Wir unterscheiden nicht nur nach RAL- oder Farbton. Eine Auswahl findet im Zusammenhang mit dem Verwendungszweck statt. Hier stehen Pulver für den Innenbereich, den Außenbereich, für Fassaden/ Architektur, Antigraffiti, Hochwetterfest, antibakterielle Wirkung in unterschiedlichen Farbtönen und unterschiedlichen Glanzgraden zur Verfügung und sin bei uns vorrätig. Wir beraten Sie gern.
Gibt es unterschiedliche Glanzeffekte?
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Ja. Für fast alle Pulver stehen uns folgende Glanzgrade zur Verfügung:
  • Glatt Hochglänzend
  • Glatt Glänzend
  • Glatt Seidenglänzend
  • Glatt Matt
  • Glatt Stumpfmatt
  • Feinstruktur
  • Grobstruktur Glänzend
  • Grobstruktur matt
Ist eine Grundierung vor dem Beschichten möglich?
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Ja. Diese empfehlen wir auch bei hellen Farbtönen, bei verzinkten Materialien und blanken Stahlteilen  (ausgasungsfähiger Primer) und vielen anderen Bedingungen. Die Grundierung übernehmen wir gerne für Sie.

Welche Korrosionsschutzklassen gibt es und was sagen mir diese?
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Nach DIN EN ISO 12944 unterscheidet man folgende Korrosivitäskategorien bzw. Korrosionsschutzklassen:

Korr.-Kat Korrosionsbelastung typische Umgebung
C1 unbedeutend nur Innenraum, gedämmte Gebäude, rel. Luftfeuchte 60%
C2 gering gering verunreinigte Atmosphäre, trockenes Klima, z.B. ländliche Bereiche
C3 mäßig Stadt- und INdustrie-Atmosphäre, mit mäßiger SO2-Belastung, gemäß. Klima
C4 stark Industrie-Atmosphäre u. Küstenatmosphäre mit mäßiger Salzbelastung
C5-I sehr stark Industrie-Atmosphäre mit hoher relativer Luftfeuchte u. aggressiver Atmosphäre
Was bedeutet gebondetes Pulver?
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Das Pulver wird in einem anderen, oft hochwertigeren Verfahren hergestellt. Der Unterschied wird erst nach dem Einbrennen ersichtlich. Die Güte der Farbpartikelchen sind leicht anders bzw. die Verteilung unterschiedlicher. Gebondetes Pulver ist teurer. Für private Zwecke ist das ungebondete Pulver deutlich attraktiver.
Was ist eine Chromatierung?
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Die Chromatierung wird in einem zusätzlichen Arbeitsschritt als Gelb- oder Blau- Chromatierung im Zuge der Vorbehandlung durchgeführt. Da diese Art der Passivierung Chromhaltig ist, im Verdacht der Krebserregung steht und ab Mitte 2017 nur noch bedingt zum Einsatz kommen darf, nutzen wir diese bereits jetzt nicht mehr. Wir haben uns für eine vollkommen Chromfreie, sehr gut funktionierende Passivierung entschieden.
Wie wird die Qualität bewertet bzw. gesichert?
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Die Bewertung unserer Qualität nehmen wir in regelmäßigen Stichproben mit folgenden Tests auf:
  • Bestimmung des Farbtons mit Fächer
  • Schichtdickenmessung mit Messgerät
  • Gitterschnitt mit Gitterschnittgerät (Haftverbund)
  • Elastizitätstests (Biegen, Tordieren)
Die ermittelten Werte werden in eine Datenbank übertragen und ständig ausgewertet. Abweichungen zur Sollqualität ziehen unter Umständen interne Prozessänderungen nach sich.
Kann ich eine Spedition beauftragen Teile zu bringen und abzuholen?
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Selbstverständlich ist dies möglich. Wir bitten um Einplanung eines Verladezeitfensters von max. 25 Minuten. Zudem muss die Spedition alles zur Ladungssicherung nötige Equipment dabei haben.